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Die Bundesregierung kämpft

Das Bundeskabinett hat zwei Gesetzentwürfe beschlossen, mit denen der automatische Informationsaustausch über Finanzkonten in Steuersachen mit den anderen EU-Mitgliedstaaten und Drittstaaten ab 2017 wirksam werden kann. Die Bundesregierung zählt zu den Initiatoren einer umfassenden internationalen Steuerkooperation.

Zur Einführung des automatischen Informationsaustauschs nach dem Gemeinsamen Meldestandard der OECD haben sich bisher 60 Staaten verpflichtet, darunter auch die Schweiz und Liechtenstein. Über die Finanzinstitute wird das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) Daten erheben und an die zuständigen Behörden andrer Länder senden. Diese Verpflichtung soll den Finanzinstituten per Gesetz übertragen werden.

Dieses bestimmt wirksame Mittel, um Steuerflucht und Steuerhinterziehung im Interesse aller steuerehrlichen Bürger und Unternehmen umfassend einzudämmen, ist bestimmt sinnvoll. Pferdebetriebe, im Besonderen die Auslandgeschäfte tätigen, sollten vor dem Hintergrund des nun intensiveren Datenaustauschs und der damit verbundenen Transparenz auf eine sorgfältige Dokumentation Ihrer Geschäftsvorfälle achten.