Neues Vorstandsmitglied

Foto: Maximilian Schreiner
Foto: Maximilian Schreiner

Neu im BBR-Vorstand: Markus Scharmann

Der bisher sechsköpfige Vorstand der Bundesvereinigung der Berufsreiter hat künftig einen Kopf mehr: der Wissenschaftskoordinator der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN, Markus Scharmann, wurde bei der letzten Delegiertenversammlung einstimmig zum Vorstandsmitglied gewählt.

Die Belange der Berufsreiter kennt Markus Scharmann in- und auswendig, denn er hat seine Karriere als ein solcher begonnen: Zunächst absolvierte der passionierte Springreiter seine Pferdewirt-Ausbildung am DOKR-Bundesleistungszentrum in Warendorf, ein herausragender Abschluss mit Stensbeck im Jahr 2001 krönte die Ausbildung. Anschließend durchlief Scharmann ein Trainee-Programm bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung als Nachwuchsführungskraft und machte „nebenbei“ 2004 seine Meisterprüfung mit dem Schwerpunkt Reiten – wieder mit Stensbeck.
Weiterbildung war dem heutigen Koordinator der Abteilung Ausbildung und Wissenschaft der FN schon immer wichtig, darum absolvierte er nebenberuflich ein Studium an der Trainerakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes in Köln und legte 2008 die Prüfung zum Diplomtrainer Reiten ab.
Markus Scharmann setzt sich seit Jahren mit viel Zeit und Herzblut für die Belange der Berufsreiter ein. Er hat gemeinsam mit dem Ausbildungsleiter der Deutschen Reitschule, Hannes Müller, entscheidende Impulse gesetzt für die Reform der Pferdewirtschaftsmeisterprüfung und ist immer wieder auch bestrebt, den internationalen Ruf der deutschen Ausbildung hervorzuheben. So hat er unter anderem einen europäischen Vergleichswettkampf der Auszubildenden ins Leben gerufen, der hohe Anerkennung genießt. Für seine intensiven Bemühungen um den Berufsstand wurde er 2017 bereits mit dem BBR-Verdienstabzeichen in Silber ausgezeichnet.
Der 42-jährige ist vielseitig unterwegs, neben seinem Job bei der FN betreibt er gemeinsam mit seiner Frau Janine noch einen kleinen Pensionsstall und reitet aktiv Springen bis zur Klasse S. „Nah an der täglichen Berufspraxis zu bleiben, ist mir sehr wichtig“, betont Scharmann. „Ich freue mich auf die künftig noch engere Zusammenarbeit mit der BBR und bin sicher, wir werden viel Positives erreichen.“